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Hey, ich bin MoonyGirl.Ich schreib heute meinen ersten Eintrag und das um 2 Uhr nachts. Aber das liegt einfach daran, dass ich Nachts viel produktiver bin. Ich muss jetzt schon mal sagen, dass ich an Gott glaube und deswegen ich auch manchmal über ihn hier schreiben werde. So wie heute und vielleicht bist du ja auch Christ oder wirst einer. Ich hab auf YouTube ein PoetrySlam gefunden, der mich sehr anspricht. Ein Poetry Slam (sinngemäß: Dichterwettstreit oder Dichterschlacht) ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. (Einfach mal bei Wikipedia nachgeguckt :D) Diese Texte müssen nichts mit Gott zu tun haben, sie können jedes beliebige Thema enthalten. Ich selbst war mal auf Theatertagen in einem PoetrySlam-Kurs und habe mich dort auch ausprobiert. Vielleicht werde ich diese hier auch noch veröffentlichen. Doch nun geht es erst einmal um den Text "Hey Herz" von Sarah Marie. ------ Hey Herz, ich wollte nur mal ein bisschen quatschen.Weil mich da etwas belastet.In den letzten Tagen, Wochen, Jahren hab ich dich mehr er- als mit mir getragen.Ich hab dich lange ignoriert und ging dir aus dem Weg.Zugegeben, es war mir unangenehm dich anzusehen, anzusprechen.Aus Angst es könnte meine Welt zerbrechen, die doch auf so zittrigem Boden stand.In manchen stillen Phasen hörte ich dich durch dein Schlagen meine Taten hinterfragen.Konnte das kaum ertragen.Schaffte es deine Klagen wegzujagen, wegzusperren, ihnen den Rücken zuzukehren und so zu tun als gäb es sie nicht.Viel zu oft verschloss ich meine Augen vor dem Licht was mir Leid offenbarte, die Ohren vor den Schreien die der Schmerz in sich hatte und den Mund davor die Wahrheit zu sagen.Aber so geht das nicht weiter.Jeden Tag dieselbe Leier.Jeden Tag weiß ich was zu tun ist, aber tue es nicht.Bin zu bequem einmal aufzustehen, rauszugehen und der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Du sagst: "Auf Worte müssen Taten folgen".Stattdessen verbringe ich lieber Zeit mit Zeit vergeuden.Ich gebe mich zufrieden mit abgekauten Phrasen, die mein Mund nur wiederholt.Kaue auf Worten und Sätzen, wo leer und so hohl, dass sie meinen Hunger nicht stillen, aber dafür runtergehen wie Öl.Doch eigentlich ist mir das auch egal, weil ich keine Energie brauche, wenn ich eh nur Energie spar. In meinem Kopf wollte ich nicht wahrhaben, dass ich durch menschliche Wege wohl nie richtig verstehe, wie ich das Glück greife von dem ich oft hörte aber nur selten etwas spürte. Bis mich ein Vers berührte, da heißt es: "Das Leben der Menschen die auf Gott hören, gleicht dem Sonnenaufgang: Es wird heller und heller bis es völlig Tag geworden ist." (Sprüche 4,18)Und plötzlich schäme ich mich als Christ.Weil ich viel öfter Sonnenuntergänge als Sonnenaufgänge miterlebe.Weil ich zu müde bin früh aufzustehen, um einen Sonnenaufgang anzusehen.Weil mir klar wird dass ich zu viel rede ohne zu verstehen worum es wirklich geht.Dass ich gerne sage: "Gott ist groß" und "Gott wird's schon richten".Ohne mich zu bemühen einmal selber Streit zu schlichten. Statt etwas abzugeben nur Ausreden von mir gebe und mich bemühe meinen Glauben so unerkannt wie möglich auszuleben. In einer Welt in der ich versuche nicht anzuecken, versuche ich Dinge zu erreichen indem ich mich verstecke und meinen Glauben mit mir schleife. Erwarte von anderen, dass sie Dinge tun und beweisen, während ich sämtliche Fragen und Nöten ausweiche und mich schließlich nur selber zu bemitleiden. Hey Herz hörst du noch zu ?Was ich sage ist wichtig, weil ich glaube zu begreifen, dass es nichts bringt meinen Glauben lahm hinter mir her zu schleifen.Wenn ich ihn nicht lebe.Wenn ich nicht aufstehe und mir ein Beispiel an Jesus nehme. Wenn ich mich Christ nenne steckt darin ein Teil von Jesus Christus. Ein Name bei dem ich aufhorchen muss und der von mir verlangt meinen Retter auf Erden zu repräsentieren.Auf ihn zu schauen und selber etwas zu riskieren, um dann was zu bewirken.Etwas dafür zurück geben was er für mich gab, als er auf Golgatha einen Tod unter großen Schmerzen starb und nach drei Tagen auferstand aus dem geschlossenen Grab.Und Gebete versetzen Berge.Und Glauben bewirkt Wunder.Und Vertrauen ist wirklich wichtig.Aber oft geht dabei das Entscheidende unter und wir begeben uns in eine Ohnmacht. In der wir ständig von der eigenen Schuld reden und dabei vergessen, dass Gott fähig ist durch uns was zu bewegen.Ich fange an selber in der Bibel zu lesen, anstatt bloß anderen nachzureden.Hinterfrage meinen Glauben und fange dabei an zu staunen, weil ich merke dass es da so viel Großes gibt, was ich nicht wusste oder längst vergaß.Ich will mein Glück erreichen, indem ich anderen zu ihrem verhelfe.Erlebe meinen Sonnenaufgang, während ich anderen in der Nacht vom Tag erzähle.Hey Herz, du fragst dich sicher was das soll. Aber die Erkenntnis an sich ändert nichts, wenn ich sie nicht mit dir teile.Sie in dich hineinschreibe.Eine Liste die mir mit Gottes Hilfe den wahren Weg zum Glück leitet.Ich will mehr geben und nicht länger auf später warten.Ich will Ziele haben, für die sich das einsetzten lohnt, mich anderen öffnen und zeigen, dass Jesus in mir wohnt. Ich höre auf mich ständig mit anderen zu vergleichen und fange an schlicht und einfach dankbar zu sein, will anderen vergeben und lasse Liebe in dich mein Herz hinein.Hey Gott, ich wollte nur mal ein bisschen quatschen.Und will versuchen in den nächsten Tagen, Wochen, Jahren aus diesen Worten wirkliche Taten zu machen.Aber das kann ich nicht ohne dich und bitte hiermit: "Gebrauche mich".-------- Und zeig der ganzen Welt die Helle und Wärme deines Sonnenlichts. Eigentlich fühl ich mich genau so, wie es Sarah in diesem Text aussagt, deswegen brauche ich dazu nichts weiter schreiben.(https://www.youtube.com/watch?v=SG1WXkugW1o) MoonyGirl
31.10.15 02:15
 


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